Außenleuchten sind das ganze Jahr über Regen, Feuchtigkeit, Staub und Temperaturschwankungen ausgesetzt. Deshalb spielt die richtige IP-Schutzart eine wichtige Rolle. Sie zeigt an, wie gut eine Leuchte gegen das Eindringen von Fremdkörpern und Wasser geschützt ist.
Die Abkürzung IP steht für „Ingress Protection“. Die erste Ziffer beschreibt den Schutz gegen feste Fremdkörper und Staub, die zweite den Schutz gegen Wasser.
| Schutzart | Einsatzbereich |
|---|---|
| IP44 | Geschützte Außenbereiche wie überdachte Terrassen oder Eingangsbereiche. |
| IP65 | Garten, Beete, Fassaden und frei bewitterte Bereiche. |
| IP67 | Bereiche mit zeitweiligem Untertauchen, z. B. bestimmte Bodeneinbauleuchten. |
Gartenstrahler stehen häufig ungeschützt im Beet oder auf dem Rasen. Sie sind Regen, Spritzwasser und Schmutz dauerhaft ausgesetzt. Daher ist für diese Anwendung in der Regel mindestens IP65 empfehlenswert.
IP44 kann in geschützten Außenbereichen ausreichend sein. Befindet sich die Leuchte jedoch dauerhaft im Freien und ist direkt Regen oder Spritzwasser ausgesetzt, bietet IP65 einen höheren Schutz.
Die Schutzart der Leuchte allein genügt nicht. Auch Kabel, Steckverbindungen und Steckdosen müssen für den jeweiligen Einsatz im Außenbereich geeignet sein.
Die passende Schutzart richtet sich nach dem Einsatzort. Für geschützte Bereiche genügt häufig IP44. Gartenstrahler und andere Leuchten, die dauerhaft Wind und Wetter ausgesetzt sind, sollten in der Regel mindestens die Schutzart IP65 besitzen.
Ja, allerdings vor allem in geschützten Bereichen, in denen die Leuchte nicht dauerhaft Regen ausgesetzt ist.
Weil sie meist frei im Garten installiert werden und zuverlässig gegen Staub sowie Strahlwasser geschützt sein sollten.
Nicht unbedingt. Entscheidend ist, dass die Schutzart zum jeweiligen Einsatzbereich passt.